Fechten, Kämpfen, Hände reichen

20. bis 21. Mai 2023
Landeakademie für Jugendbildung (Weil der Stadt)
Der sanfte Weg der Präsenz
Inhalte

In theaterpädagogischen Kontexten wird Stockfechten und Kampfkunst für Präsenz- und Ensembletraining eingesetzt – es kann aber auch weit über Theaterarbeit hinausreichen. Und Spaß macht es allemal.

In diesem Seminar werden Elemente aus den Kampfkünsten des Escrima und Aikido genutzt, um spielerisch den Weg vom Gegeneinander zum Miteinander aufzuspüren. Er lenkt einerseits die Achtsamkeit auf den eigenen Körper und kann durch Bewegungselemente kontemplative Wirkung haben. Es geht um Körperkontrolle und Entspannung, um das offene Spiel mit dem Partner, um Rhythmus, Timing, Improvisation und Choreografie. Andererseits aber ermöglicht er auch Kreativität und „Auspowern“ beim Entwickeln eigener Choreografien und Improvisationen.

Konkret arbeiten wir mit Atemflussübungen und Achtsamkeitstraining, und wir treten in Kontakt mit verschiedenen Kampfkunst-Elementen, die sich gut mit Gruppen umsetzen lassen.

  • Umgang mit Escrima-Stöcken
  • Elemente des Aikido
  • klassisches Bühnenfechten

Im Zentrum steht dabei jederzeit der friedliche und sanfte Weg der Präsenz. Kontemplative Phasen wechseln mit energiereichen Trainingselementen, Experimente auf der Bühne mit fachlicher Reflexion. Auf diese Weise ergeben sich Impulse für die jeweils eigene theaterpädagogische Arbeit.

Zielgruppe

Menschen aus pädagogischen Berufen, die mit theaterpädagogischen Methoden arbeiten wollen (auch im Bereich des Teambildung, der Gewaltprävention usw.), oder alle, die sich privat gerne mit Spiel und Theater beschäftigen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Man sollte Spaß haben an Ruhe und Bewegung sowie die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.

Leitung

Fu Li Hofmann

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